Nichts ist wie es war

Der Dokumentarfilm mit dem Titel „Fukushima – Nichts ist wie es war“ zeigt Videoaufnahmen aus Fukushima von der ersten Sekunde nach der Katastrophe. Es werden Aufnahmen von Menschen vor,  während und nach der Katastrophe, auch von der Überflutung, gezeigt,  aus Sicht von Kameraleuten, Journalisten und Nachrichtensprecher eines Nachrichtenkanals aus Fukushima. In den gruseligen Ruinen der Stadt leben heute kaum noch Menschen, lediglich die überlebenden zurückgelassenen Tiere sowie andere wilde Tiere. Eine Bauernfamilie lies ihre Farm zurück und hatte keine Zeit, die Tiere zu befreien, woraufhin diese verhungerten, andere konnten sich befreien und leben in den Städten. Die Doku zeigt aufschlussreich die Folgen der Katastrophe und wie Menschen in den Gebieten nahe der ehemaligen Reaktoren leben. Dabei wird deutlich, dass im Nahe gelegenen Tokio und im Rest Japans kaum noch über die Katastrophe gesprochen wird.

Zwei Personen werden an der Stelle noch gesondert genannt werden: Futoshi Yanai (Schreibweise unsicher), ein Kameramann der  immer wieder nach Fukushima zurückkehrt und Videoaufnahmen macht (ab 1 Stunde und 4 Minuten) und Naoto Matsumura, der letzte Mensch, der mit Genehmigung der Regierung in den verstrahlten Gebieten lebt und sich um die dort gebliebenen Tiere kümmert (ab ca. 1 Stunde, 6 Minuten und 30 Sekunden). Laut eigener Aussage wollte ihn und seinen Vater niemand aus seiner Familie aufnehmen, da seine Strahlungswerte erhöht waren, woraufhin er zurück ging. Seiner wahrscheinlich kurzen Lebenserwartung ist er sich bewusst. 

Ausserdem noch ein Video das durch den Blogger Da_Wolf anhand von Google-Maps-Bildern, aus Namie in Fukushima, zusammengestellt wurde. Der dazugehörende Artikel: Hier klicken.


In einer Nussschale: In einer preisgekrönten Dokumentation kann man die Vorgänge in Fukushima vor, während und nach der Katastrophe nachvollziehen. Die Städte sind überwuchert mit Pflanzen, zurückgelassene Tiere leben dort sowie ein letzter Mensch, der sich um sie kümmert.

Dieser Artikel gehört zur Kategorie: “Auswirkung auf Mensch und Umwelt“. Hier gehts zur Übersicht der Website. Hier zum nächsten Artikel (ausstehend).

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2 Gedanken zu “Nichts ist wie es war

  1. Habe mir die Doku angesehen. Echt eine tolle Doku, wenn auch ein großer Teil ds Bildes abgeschnitten ist und der Text spiegelverkehrt ist. Wie dem auch sei: Am meisten schockierte mich die Familie, die trotz der Angst und Gefahr mitsamt den kindern dort blieb und auch bleiben möchte. Es ist das eine das eigene Leben zu riskieren – aber warum das der Kinder? Das verstehe ich echt nicht!
    Die Möglichkeit eine Dekontamination und die Vorstellung mancher im Film wie diese aussehen könnte, verwunderte mich doch sehr. In ihren Augen ist es ganz einfach … ein bisschen etwas abgraben, neue Pflanzen und fertig!

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